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„KODAK Trimming Board No. 1“ aus dem Jahr 1915

Manchmal hat man einfach Glück! Ich liebe diese antiken Gerätschaften der Photographie, denn sie passen genau in die Art des Photographierens wie ich sie betreibe und geniesse.
Das Board wird natürlich eingesetzt, die Grösse ist ideal für meine kleineren Photographien mit dem Eisenprozess.

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Werbung aus dem KODAK Katalog von 1915

 

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Die „Cyanotype Exposure Machine Model 1842“

Schon länger habe ich mit der Herstellung von Cyanotypien beschäftigt. Dieser alte photographische Prozess wurde von Sir John Herschel im Jahr 1842 erfunden. Wie genau dieser faszinierende Prozess funktioniert erklärt Euch die WIKI sehr anschaulich.

Zur Belichtung der Bilder benötigt man entweder die Sonne oder eine künstliche UV-Quelle – z.Bsp. ein altes Solarium. Da die Sonne im Winter eher schwierig zu kontrollieren ist habe ich mir eine Belichtungsmaschine aus einem alten Gesichtsbräuner gebaut: Die „Cyanotype Exposure Machine Model 1842“.

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Für die ersten Testbilder benutzte ich altes Inkjetpapier ab Rolle und die selbstgebraute Lösung aus Blutlaugensalz und Ammoniumeisencitrat. Die Lösung habe ich mit einem weichen Pinsel dünn aufgetragen und gut trocknen gelassen. Das Papier muss im halbdunkeln hergestellt werden, da die gemischte Lösung bereits Lichtempfindlich ist.

Als Negativ habe ich ganz einfach ein SW-Bild invertiert und mit dem Laserdrucker auf eine Transparentfolie gedruckt.

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Danach wird ein passendes Stück beschichtetes Papier mit dem aufgelegten Negativ in einem handelsüblichen Bilderrahmen eingespannt. Es muss darauf geachtet werden, dass das Negativ satt auf dem Papier aufliegt.

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Nun wird der Rahmen auf dem Belichter platziert und während 4 Minuten belichtet. Meine „Cyanotype Exposing Machine Model 1842“ ist mit 4 UV-Röhren à je 15 Watt ausgerüstet ujd liefert somit rund 60 Watt Leistung.

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Nach der Belichtung wird das Papier aus dem Rahmen genommen und sofort im Wasserbad gewässert. Innert einigen Sekunden erscheint das Photo auf dem Papier. Gewässert wird während rund 5 Minuten. Es ist wichtig, dass alle wasserlöslichen Komponentenen aus dem Papier herausgelöst werden.

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Nach dem Wässern kann die Cyanotypie auf Papiertüchern gut getrocknet werden. Damit das Papier wieder völlig flach wird, kann es auch über Nacht in einer Buchpresse eingespannt werden.

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Das war jetzt eine „Schnell-Einführung“ in die faszinierende Welt der Cyanotypie. Vielleicht packt es den einen oder die andere von Euch ebenfalls. Ich wünsche Euch auf jeden Fall viel Spass beim experimentieren!

 

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Photo-Kollektion STEAMPUNK – Heiko Hellwig & Dan Aetherman

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Werte Freunde, liebe Steampunks

Der Top-Photograph Heiko Hellwig kreierte eine fantastische Photoserie meiner bekanntesten Maschinen & Apparate. Die Bilder sind via FINEARTAMERICA erhältlich. Schaut doch einmal vorbei! Ich freue mich auf Euren Besuch!

Hier geht’s zur Photo-Kollektion hier auf dieser Webseite!

Hochachtungsvoll

Euer Chocolatist aka Dan Aetherman

 

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Forgotten Places – Bilder von vergessenen Orten

Werte Steampunker, liebe Freunde

Wer mit offenen Augen unsere Landschaft betrachtet wird immer wieder ganz spannende Zeugen vergangener Epochen entdecken. Besonders unser Zuhause, das Tösstal, war zur Zeit der grossen Industrialisierung Anfang des 19. Jahrhunderts ein ganz spezieller Ort. Unzählige Wasseranlagen trieben die grossen Spinnereien am Ufer der Töss an und sind teilweise auch heute noch immer in Betrieb. Andere Anlagen zerfallen und sind im Wald an vergessenen Orten wieder zu entdecken. Viele spannende Expeditionen haben wir zusammen mit unseren Kids schon durchgeführt – und viele werden mit Sicherheit noch folgen. Es gibt doch einfach nichts faszinierenderes, als diese alten Zeitzeugen einer vergangenen Epoche wieder zu finden.

Hochachtungsvoll        Euer Chocolatist

The Pipeline web

 

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