RSS

Schlagwort-Archive: Film

Leonardo’s Steampunk Bandmaschine

Eine Bandmaschine der besonderen Art!
Gebaut für ein Filmprojekt, in dem diese Maschine eine ganz spezielle Rolle spielen wird…

Diese Tonband-Apparatur basiert auf einem alten Telefunken Magnetophon 201 aus dem Jahre 1967. Das Gerät wurde komplett skelettiert und neu aufgebaut. Verwendet wurde das antike Radiogehäuse eines Saba Wildbad 7 und viel Altmetall aus der Mulde.

Leonardos Bandmaschine 01

Leonardos Bandmaschine 03

Leonardos Bandmaschine 02

Leonardos Bandmaschine 05

Leonardos Bandmaschine 04

Leonardos Bandmaschine 06

Advertisements
 
Kommentare deaktiviert für Leonardo’s Steampunk Bandmaschine

Verfasst von - 12. März 2014 in Steampunk Gadgets, Steampunk News

 

Schlagwörter: , , , , , , ,

7 Steampunk Movies Nerds Everywhere Will Emulate

Be prepared when scientists give up on fusion by getting a firm grasp on steam technology that will blow the average barista’s mind. We didn’t really need all that internet and electronic stuff anyway, right? With truckloads of cool designs and imaginative applications, these are seven steampunk movies that nerds everywhere will emulate.

“Steamboy”.

Steampunk cyborgs, flying machines and mysterious metal balls that are the penultimate form of steam power make “Steamboy” a riotous adventure flick. Besides the steampunk body part replacements, the interesting use of machine hands as biometrics are sure to give excited nerds something to contemplate when designing their own imaginative worlds. As the castle sheds its façade, the integration of Dr. Edward into the machine is one to behold just on the amount of gears alone.

“The Golden Compass”

Come for the genre, stay for the warrior caste of polar bears that run rampant in “The Golden Compass”. It’s hard to beat zeppelins for steampunk awesomeness, but with individual souls being lodged in animal shaped daemons, a mechanical device that reveals the truth through its symbol covered face and an evil inquisition bearing down on all aspects of that world’s civilization this story becomes a truly compelling steampunk-ridden tale. The evil monkey daemon’s domination of Lyra’s daemon is a scene of serious creepiness.

“The League of Extraordinary Gentlemen”.

With the Nautilus and her captain Nemo, two legendary figures of steampunk lore get reborn into contemporary film. With other monsters and heroes of literature, “The League of Extraordinary Gentlemen” take their steampunk submarine and extraordinarily powerful roadster and set out to save the world as a team. The gun battle to shepherd Mr. Hyde into capture is a scene that sets the mood perfectly for this team of misfits.

“Hellboy”.

Rasputin, a pyrokinetic, a merman, a demon hero and an immortal Nazi bag of sand and gears makes “Hellboy” one of the greatest steampunk action films out there. If this movie doesn’t fill all your cinematic needs then the American Girl store is down on the left because clearly you just want to play dress up instead of get dirty with some great story telling. The impending sense of doom as Kroenen is reanimated at the B.P.R.D and you know that Professor Broom is defenseless is a scene that captures anxious trepidation with a deft touch.

“Young Sherlock Holmes”.

The steampunk is afoot as Sherlock and Watson tackle an Egyptian cult to solve a series of murders in Victorian London. Few things are better than a murder mystery lit by gaslight and reeking slightly of horse carriage. Cheer or smirk as the crime solving duo take to the skies in a flying machine that is equal parts guesswork and theory.

“Howl’s Moving Castle”.

Magic and steam powered machinery power both the storyline and the actual castle in “Howl’s Moving Castle”. War gets conquered by love and compassion with a fair dose of magic thrown in just to add a little spice as Sophie and Howl grow closer and closer. Sophie’s discovery of the castle sparks the imagination as the scene sets the audience up for the joy of discovering something new that’s been hiding just out of touch.

“The City of Lost Children”.

With the exception of some of the required college courses, there’s no other device to drain life force currently available like the machine in “The City of Lost Children”. As Miette struggles to stop the dream-stealing contraption and rescue the kidnapped children, “The City of Lost Children” provides an incredible environment of steampunk mechanisms and imagination that runs alongside her, enhancing the story and the experience for the audience. The new take on walking the plank utilizing fish heads is a scene that will stick in your head for a long, long time.

via 7 Steampunk Movies Nerds Everywhere Will Emulate | Screen Junkies.

 
Kommentare deaktiviert für 7 Steampunk Movies Nerds Everywhere Will Emulate

Verfasst von - 13. März 2012 in Steampunk News

 

Schlagwörter: , , , , ,

Jules Verne und das Kino – Die Reise zur geheimnisvollen Insel

von Roman Dobrovolny, am 5.3.12

die reise zur geheimnisvollen insel

Seit Kurzem läuft Die Reise zur geheimnisvollen Insel in den Kinos. Wie auch sein Vorgänger Reise zum Mittelpunkt der Erde bedient sich Brad Peytons Film an Story-Elementen des französischen Romanautors und Wegbereiters der Science-Fiction Jules Verne. Der in 3D-Technik produzierte Film führt die lange Auseinandersetzung des Kinos mit dem Werk Jules Vernes weiter. Ein Werk, welchem die Entwicklung des Films einiges verdankt. So dienten die Texte des visionären französischen Autors niemand Geringerem als dem Stummfilm-Pionier Georges Méliès zur Inspiration. Sein Verdienst dabei besteht jedoch keineswegs nur darin, den Visionen Jules Vernes ein visuelles Gepräge gegeben zu haben – mit seinen Verne-Verfilmungen (u.a. Le voyage dans la lune (1902), 20000 lieues sous les mèrs (1907)) brachte Méliès zu allererst den Film als ein künstlerisches Medium auf den Weg.

Zugegeben: die „Spezialeffekte“ eines Films wie Le voyage dans la lune reißen den mit der hundertjährigen, auf Méliès folgenden Kino- und Bildtradition vertrauten Zuschauer nicht mehr wirklich vom Hocker. Eher erfolgt die Darstellung der „Raumfahrttechnik“ sowie der fremden Mondlandschaft und -zivilisation, die es hier zu sehen gibt, mit einer heiteren Naivität, die sich – zumindest aus heutiger Perspektive – die meiste Zeit selbst aufs Korn zu nehmen scheint. Und auch Jules Vernes selbst, der in seinen Werken stets um Augenhöhe mit der zeitgenössischen Wissenschaft bemüht war, hätte über die zwar originellen, aber in ihrer Illusionswirkung doch recht dürftigen Anstrengungen Méliès wohl allenfalls milde gelächelt. Doch ist dies nicht wirklich wesentlich. Bemerkenswert ist vielmehr, dass ein Filmemacher wie Georges Méliès, der selbst ein bahnbrechender Erfinder auf dem quasi-wissenschaftlichen Gebiet filmischer Tricktechnik war, sich gerade von Jules Verne inspirieren ließ.Méliès begeisterte sich auf diese Weise für ein Medium, das wie keines zuvor auf Technik zum Zweck der Illusionsbildung zurückgriff. Diese anhaltende und ansteckende Begeisterung, welche die Entwicklung des Kinos seit frühesten Tagen antreibt, geht somit auf Beweggründe zurück, die dem literarischen Konzept Vernes – seinem Fortschrittsoptimismus, seinem Hang zum Phantastischen und seinem stets dem Eskapismus zugeneigten Entdecker-Gestus – mehr als nur verwandt sind.

Die kühnen Phantasien Vernes kreisen zumeist um fremdartige Lebensformen und bedrohliche Anderswelten, durch welche sich die Protagonisten mittels diverser technischer Gadgets einen Weg bahnen. Diese Merkmale prädestinieren seine Stoffe natürlich geradezu für ihre filmische Adaption durch ein (Illusions-)Kino, welches sich seit Méliès Tagen immer wieder auch als Fenster zu unentdeckten Welten begreift. So wurden Méliès und seine Nachfolger nicht müde, sich stets aufs Neue an Umsetzungen Verneszu erproben. Besonders 20000 Meilen unter dem Meer Reise um die Erde in 80 Tagen und Reise zum Mittelpunkt der Erde erfuhren dabei gesteigertes Interesse. Sie wurden jeweils um die zwanzig Mal verfilmt. Filme wie Richard Fleischers erfolgreiche Adaption von 20000 Meilen unter dem Meer (eine Disney-Produktion von 1954 mit Kirk Douglas und James Mason in den Hauptrollen) arbeiteten sich in puncto tricktechnischem Raffinement immer wieder an den Visionen des Sciencefiction-Pioniers ab. Mit Blick auf diese Entwicklung, die mit der 3D-Umsetzung von Reise zum Mittelpunkt der Erde und Reise zur geheimnisvollen Insel wohl einen vorläufigen Höhepunkt erreicht, lässt sich geradezu behaupten, dass das Kino – in seiner stetigen Auseinandersetzung mit Jules Verne – selbst zu einer Art verne’scher Illusionsmaschine geworden ist. Eine Maschine, die die Vorstellungswelten Vernesmittlerweile weit hinter sich gelassen hat, um ihrerseits Welten, ja ganze Universen (von Star Wars, über Star Trek, bis zu Matrix) hervorzubringen. Der Aufwand und die Finesse in Animations- und 3D-Technik, die dabei mittlerweile von Filmemachern wie James Cameron (Avatar) oder Martin Scorsese (Hugo Cabretund vielen anderen an den Tag gelegt werden, hätten letztlich wohl auchJules Vernes einen gewissen Respekt abgenötigt.

Indessen bricht, wie gesagt, die filmische Rezeptionsgeschichte Vernes dennoch nicht ab. Es bedarf dabei mitunter nicht einmal mehr der direkten Adaption, insofern sich seine Stoffe – wie anhand vonReise zur geheimnisvollen Insel deutlich wird – längst in so etwas wie kulturelle Versatzstücke für einen bestimmten Zweig des Abenteuer- /Unterhaltungskinos verwandelt haben. Auch ist es nicht schwierig Vernes Einfluss hinter der Fülle sogenannter Steampunk-Filme (etwa Hugo Cabret) zu bemerken, die momentan auf den Markt gebracht werden. Und selbst in Camerons Avatar lassen sich die bereits erwähnten typisch verne’schen Plot-Elemente – fremde Lebensformen in Verbindung mit einer der Erde ähnliche aber dennoch grundverschiedenen Welt, die der Mensch sich durch Technik unterwirft – im Grunde deutlich ausmachen.

Während nun aber Filme wie Avatar (genau wie auch die ältere Matrix-Trilogie) in ihrem filmtechnisch-formalen Aspekt eine gewisse Technik-Begeisterung geradezu zelebrieren, so legen sie doch – auf ihrer inhaltlichen Ebene – eine kritische Skepsis an den Tag, die sich problematisierend mit Technik im Allgemeinen auseinandersetzt. Es handelt sich bei ihrer Kritik um eine definitive Abwendung von jeglichem naiven Fortschritts-Optimismus und Technik-Pathos, wie sie für die Werke Jules Vernes so charakteristisch sind. Ganz anders verhält es sich mit den erwähnten, dem „Steampunk“ zuzuordnenden Filmen, die bild- und tricktechnisch zum Teil auf ähnlich hohem Niveau rangieren. Ganz im Gegensatz zur technik-kritischen Stoßrichtung der Marke Avatar, oder Matrix bekennen sie sich emphatisch zu einer nostalgisch-verklärten Vorform der modernen Technik: Zu eben jenen Dampf- und Zahnrad-betriebenen Maschinerien nämlich, wie sie im 19. Jahrhundert der damals noch revolutionären Vorstellungswelt eines Jules Verne entsprangen.Nun täte man dem Steampunk allerdings Unrecht, wollte man seinem Retrofuturismus jegliches kritische Moment absprechen und in derartigen Filmen partout nur trendiges Unterhaltungskino in einem bestimmten, ästhetisierenden Gewand sehen. Auch hier wird eine gewisse, wenngleich naivere Technik-Kritik geübt. Diese ist allenfalls weniger global ausgerichtet, insofern sie sich nur auf eine bestimmte „entfremdete“ Technik richtet, die ihre Funktionsweise hinter polierten Oberflächen und Touchscreens der Kenntnis des Benutzers entzieht. Dieser „bösen“ wird die „gute“, in bester D-I-Y-Manier instandgehaltene Technik entgegengesetzt. Gefeiert wird der ehrlich-bodenständige, sympathisch vor sich hinschnurrende Apparat, zu dem man sich in sehnsuchtsvoller Nostalgie zurückwünscht… Angesichts dessen lässt sich nun allerdings sehr wohl infrage stellen, ob eine weitere filmische Auseinandersetzung mit Jules Verne im 21. Jahrhundert noch einen Punkt hat, der über anachronistisch angehauchte Unterhaltung und eskapistisches Jugendkino hinaus geht.

 
Kommentare deaktiviert für Jules Verne und das Kino – Die Reise zur geheimnisvollen Insel

Verfasst von - 10. März 2012 in Steampunk News

 

Schlagwörter: , ,

«John Carter» – Ein neuer Film mit Steampunk Elementen

Taylor Kitsch taucht als John Carter in andere Welten ein.  (FOTO: DPA)

BERLIN/DAPD. Ein Erdling wird auf einen Wüstenplaneten gebeamt, auf dem sich exotische Völker die Köpfe einschlagen. Eine luftig bekleidete Prinzessin versucht verzweifelt, ihr Reich vor dem Untergang zu bewahren. Und ab und zu schweben drei bläuliche Wesen mit langen Kutten ein: Engel? Jedi-Ritter? Die heiligen drei Könige? Von Anfang an erscheint das opulente Fantasy-Spektakel «John Carter»als eine Serie von Déjà-Vus. Doch es ist umgekehrt: die Romane, auf denen das Epos basiert, haben berühmte Fantasy- und Sci-Fi-Filme inspiriert.

Die «John Carter»-Buchreihe von Edgar Rice Burroughs kennt in den USA jedes Kind. 1912 veröffentlichte der Schriftsteller mit «Die Prinzessin vom Mars» die erste Geschichte über den ehemaligen Bürgerkriegssoldaten John Carter, den es auf den Mars verschlägt. Der Vielschreiber erfand auch Tarzan, doch seine «Mars»-Abenteuer entfalteten die größte Wirkung und inspirierten zahllose Fantasy-Streifen von «Dune» über «Star Wars» bis zu «Avatar». Die langerwartete Verfilmung zum 100. Geburtstag des Serienhelden liegt in den Händen von Andrew Stanton, eines ausgesprochenen Fans und zugleich Schöpfer genialer Trickfilme wie «Findet Nemo» und«WALL-E».

Der Vater aller Sci-Fi- und Fantasy-Epen

Die Story ist nicht unkompliziert und braucht mehrere Prologe, bis sie in die Gänge kommt. Im 19. Jahrhundert sucht der desillusionierte Soldat John Carter nach einem Goldschatz, wird von Indianern verfolgt und versteckt sich in einer Höhle. Von dort gerät er mittels eines mysteriösen Medaillons in eine Wüstenei, die sich als der Planet Mars – in Marsianer-Sprache «Barsoom» – entpuppt. Es folgen ständige Scharmützel zwischen dem Stamm der Tharks und zwei humanoiden Völkern. Die Heirat der Heliumiten-Prinzessin Dejah mit dem Anführer der Zonaganer soll das ewige Schlachten beenden. Die wahren Strippenzieher sind aber die Therns, die finstere Pläne verfolgen.

Stanton serviert mit einem geschätzten Budget von 250 Millionen US-Dollar (190 Millionen Euro) bombastische Hingucker in 3D. Da gibt es grünliche vierarmige Lulatsche mit den Mienen von Stars wie Willem Dafoe, es gibt Flugmaschinen im Steampunk-Design, wandernde Städte, und einen pfifferlingsförmigen Felsen, auf dessen Touch Screen die Landkarte der Galaxien sichtbar gemacht wird. Dank geringerer Schwerkraft kann Carter Riesenhopser machen und wird als Mars-Tarzan zu einem bei allen Parteien gefragten Mann. Es gibt Gladiatorenkämpfe mit zottigen Monstergorillas, eine heiße Braut im Glitzerbikini und weiteren pittoresken Mummenschanz.

Blaues Blut auf dem roten Planeten

Leider aber hat man diese Sensationen so ähnlich schon oft gesehen. Und leider ist die computeranimierte Thark-Mischpoke spannender als die humanoiden Außerirdischen. Unterirdisch sind dagegen die Dialoge; mit realen Schauspielern kann Stanton wenig anfangen. Besonders lahm ist die Romanze zwischen Carter und Dejah, obwohl sich mit Lynn Collins und Taylor Kitsch zwei angesagte Jungstars, die bereits zusammen in «Wolverine» auftraten, anschmachten. Auch erscheint dieser Disney-Familienfilm recht brutal, obwohl auf dem roten Planeten das Blut blau fließt.

Insgesamt schleppt sich der über zweistündige Mars-Trip so schwerfällig dahin wie die elefantösen Reittiere der Tharks. Und wer die Romanvorlage nicht kennt, wird im Marsianer-Auftrieb bald den Überblick verlieren. Fraglos aber sieht dieser Ausflug in die Mottenkiste des Fantasy-Genres gut aus. Deshalb dürften sich Jungs und nostalgische Erwachsene am holprigen Drehbuch nicht weiter stören und dem miesmuffeligen Helden – Taylor Kitsch schaut ständig drein, als ob ihn seine Mama zum Aufräumen seines Zimmers verdonnert hätte – alle Daumen drücken, dass eine Fortsetzung seiner Marsreise gedreht wird.

USA 2012

132 Minuten

FSK: 12

Verleih: Walt Disney

Regie: Andrew Stanton

Darsteller: Taylor Kitsch, Lynn Collins, Samantha Morton, Mark Strong, Ciarán Hinds, Willem Dafoe u.a.

Kinostart: 8. März 2012

 
Kommentare deaktiviert für «John Carter» – Ein neuer Film mit Steampunk Elementen

Verfasst von - 6. März 2012 in Steampunk News

 

Schlagwörter: , , ,

 
%d Bloggern gefällt das: