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In-Camera Cyanotypenegative

Heute nutzte ich wieder einmal die Sonne und machte zwei Belichtungen mit meiner Eisenformel. Beide Photographien wurden während 60 Minuten belichtet, die Sonne im Rücken. Bei der zweiten Photographie habe ich der Beschichtung einen kleinen Anteil Oxalsäure beigegeben, in der Hoffnung die Belichtungszeit in Zukunft etwas verkürzen zu können. Der Unterschied war jedoch minimal. Vielleicht war der Anteil zu hoch. Nun, die weiteren Versuche werden es zeigen…

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Lumen Prints auf 45 jährigem Photopapier

Noch altes Photopapier an Lager? Dann wäre es Zeit für einige Experimente mit „Lumen Prints„. Bei dieser alternativen Photo-Technik wird normales Silbergelatinepapier mit einem Objekt oder einem Negativ bedeckt und während längerer Zeit in der Sonne belichtet. Das Resultat sind ganz spezielle Bilder mit eindrücklichen Farben, welche sich je nach Papier und Belichtungszeit immer wieder verändern.

Beste Grüsse        Euer Dan

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Lumenprint auf Papier von 1974, Belichtungszeit in der Sonne rund 60 Minuten

 

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Lumenprint auf Papier von 1974, Foliennegativ, Belichtungszeit in der Sonne rund 12 Minuten

 

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Faszination Chlorophyll Prints

Die Photographie mit den Mitteln der Natur ist einfach faszinierend und beschäftigt mich im Moment gerade recht stark. Je nach Technik erreicht man Ergebnisse, welche schon fast an Photographien auf Photopapier herankommen.
Besonders geeignet ist dafür das Blatt des Maiglöckchen (Convallaria majalis).

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Man sucht sich ein möglichst schönes und gleichmässiges Blatt, wählt ein passendes Folienpositiv aus und platziert dieses auf dem Blatt. Das ganze kommt dann in ein Sandwich aus Glasplatten  oder in einen Belichtungsrahmen.

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Die Belichtung dauert bei grossem Anpressdruck rund 6 Stunden in der prallen Sonne. Was im Blatt chemisch genau vor sich geht erspare ich Euch hier. Wen es interessiert kann sich hier reinlesen. Nach der Belichtungs ist das Blatt relativ braun geworden. Ich habe festgestellt, dass der Anpressdruck dabei eine grosse Rolle spielt. Bei grossem Druck und dickem Glas trocknet das Blatt viel schnelles aus und wird braun. Das Resultat ist dann bedeutend besser als bei einem noch leicht grünen Blatt.

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Ein simples Experiment, welches mit etwas Übung absolut faszinierende Resultate ergiebt.

Ich wünsche Euch wie immer gut Licht!     Euer  Dan

 

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