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Archiv der Kategorie: Steampunk Gadgets

Da geht mir doch ein Licht auf!!

Vielleicht habt Ihr es schon bemerkt: Ich habe es im Moment etwas mit dem Thema Licht! Meine zwei aktuellen Werke leuchten gerade um die Wette und unsere Wohnung ist gerade sehr gut ausgeleuchtet…

Die gigantische und 50 Kilogramm schwere OCTOPUS Lampe besteht aus einem umgedrehten Messingleuchter, den ich auf einem stabilen Sockel platziert habe. Als Leuchtmittel kommen sechs Retro-Globes mit je 4W Leistung zum Einsatz.

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Etwas vorher habe ich die „Engelslaterne“ fertiggestellt. Das besondere an dieser Lampe ist das selbstgebaute LED-Filament im Glassockel der antiken Strassenlampe. Vorher verbrauchte diese Glühbirne 2000 Watt Leistung – jetzt läuft sie mit rund 3 Watt. Das Metall-Skelett der Laterne stammt von der Reichsbahndirektion Stuttgart und hat eine wunderbare alte Patina…

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Mad Science: Eine 220V LED-Filament Glühbirne mit einer kleinen 1.2V Batterie betreiben…

Werte Maker, liebe Tüftler

Per Zufall stolperte ich heute in meinem Laboratorium über eines meiner kleinen Hochspannungsmodule, welche ich aus alten Wegwerf-Kameras gewinne. Diese kleinen „Blitz-Module“ werden mit einer 1.2 Volt Batterie betrieben und liefern am Ausgang rund 200 Volt Wechselspannung. Bereits vor vielen Jahren hatte ich mal eine Kreation mit dem Namen „Steampunk Plasma Candle“ gebaut. Im Baubericht habe ich auch die grossartige Bauanleitung des ehrenwerten Aeon Junophor erwähnt, wie man diese Blitzmodule aus den alten Wegwerfkameras entnimmt und aufbereitet.

Heute hatte ich nun die etwas schräge Idee am Hochspannungsausgang des Moduls eine handelsübliche 5W LED-Filament Glühbirne anzuschliessen. Nun, das Resultat war recht verblüffend! Diese Idee lässt sich vielleicht noch für das eine oder andere Projekt einsetzen…

Mit einem Gruss aus meinem kleinen Laboratorium

Euer Dan Aetherman

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Eine Schreibmaschine? Was ist das?

Meine lieben Freunde

Ab und zu besuchen mich Schulklassen in meinem Laboratorium. Ich freue mich immer sehr über diese jungen Besucher, denn Kinder haben das Träumen noch nicht verlernt und meine Maschinen und Apparate zaubern ein wunderbares Funkeln in ihre Augen. Die Kids sitzen dann jeweils in einem grossen Halbkreis mitten in meinem kleinen Museum und jeder darf sich eine Maschine aussuchen, welche er oder sie genauer erklärt haben möchte.
Vor kurzem waren Drittklässler bei mir zu Besuch und ein Mädchen hatte sich eine alte Schreibmaschine ausgesucht. Ich fragte deshalb die Kinder: „Nun, wer weiss was das ist?“ Alle schauten sich fragend an. „Weiss niemend von Euch was das für eine Maschine ist?“ Keine einzige Kinderhand hob sich nach oben und ich war doch sehr erstaunt, dass tatsächlich niemend in dieser Klasse scheinbar jemals eine Schreibmaschine gesehen hat.
Dieses Erlebnis hat mich noch einige Tage beschäftigt und mir wurde langsam klar, dass sich die Zeit und der damit verbundene technische Fortschritt schneller vorwärts bewegt als ich zu glauben schien. Nun, ich werde dieses Jahr fünfzig – und das sagt ja auch schon einiges. Einige Tage später habe ich einige meiner antiken Schreibmaschinen aus der Sammlung geholt und für unsere drei Kids hergerichtet. Wenn bei mir schon solche Maschinen herumstehen, dann sollen die Kinder auch Ihre Erfahrungen damit machen dürfen. Nun, die Freude war natürlich riesengross! Die Stunden vergingen wie im Flug und irgend wann taten den Kids dann auch die Finger weh. Doch diese tollen Stunden werden sie sicher nicht mehr so schnell vergessen – und ganz sicher werden sie zu denjenigen gehören, welche noch wissen was eine Schreibmaschine ist!
Die nächste Lektion ist bereits geplant. Dann werde ich Ihnen mal ein Röhrenradio geneuaer vorführen…

Herzlichst    Euer Dan

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