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Archiv der Kategorie: Kuriositäten Kabinett

Eine „ADLER MODELL 15“ aus dem Jahr 1915

Heute war ein grandioser Tag! Eine liebe Freundin brachte ein absolut fantastisches Geschenk vorbei. Sie habe die Maschine aus einem Estrich in Stein am Rhein und habe sofort an mich gedacht. Der Holzdeckel sei sicher zu gebrauchen – die Maschine könne ich ja entsorgen. Beim ersten Blick unter die Holzabdeckung dachte ich an eine Schreibmaschine aus den 40er Jahren. Diese alten Maschinen sind sehr zahlreich und sehen sich alle relativ ähnlich mit den schwarzen Metallgehäusen. Beim zweiten Blick fiel mir jedoch die untypischen Schlaghebel auf – oder anders gesagt die sehr speziellen horizontalen Schubstangen. Also musste ich unbedingt einmal Dr. Google fragen, welche ADLER Maschinen denn mit Schubstangen gearbeitet haben. Die Überraschung war gross. Es handelt sich bei der Maschine um eine „ADLER 15“ aus dem Jahr 1915. Diese Maschinen wurden ab 1909 gebaut und waren damals mit ihren vierreihigen Tastaturen sehr extravagant. Das Tasten-Layout entspricht bereits in etwa dem Tastatur-Layout eines Computer Keyboards.
Eine traumhafte Maschine, welche ich sicher nicht umbauen werde. Sie wird sanft restauriert und wird dann wohl meine aktuelle MERCEDES Alltagsschreibmaschine ersetzen.

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Da geht mir doch ein Licht auf!!

Vielleicht habt Ihr es schon bemerkt: Ich habe es im Moment etwas mit dem Thema Licht! Meine zwei aktuellen Werke leuchten gerade um die Wette und unsere Wohnung ist gerade sehr gut ausgeleuchtet…

Die gigantische und 50 Kilogramm schwere OCTOPUS Lampe besteht aus einem umgedrehten Messingleuchter, den ich auf einem stabilen Sockel platziert habe. Als Leuchtmittel kommen sechs Retro-Globes mit je 4W Leistung zum Einsatz.

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Etwas vorher habe ich die „Engelslaterne“ fertiggestellt. Das besondere an dieser Lampe ist das selbstgebaute LED-Filament im Glassockel der antiken Strassenlampe. Vorher verbrauchte diese Glühbirne 2000 Watt Leistung – jetzt läuft sie mit rund 3 Watt. Das Metall-Skelett der Laterne stammt von der Reichsbahndirektion Stuttgart und hat eine wunderbare alte Patina…

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Eine „HERMES No. 2“ aus dem Jahre 1923

Diese Schweizer Schreibmaschine hat eine legendäre Geschichte. Gebaut wurde sie 1923 von ALBERT PAILLARD in Yverdon und trägt die Seriennummer #1098.
Die Familie Paillard machte sich zuvor einen grossen Namen mit dem Bau von Uhren und Spieldosen, später auch mit Grammophonen. In den 30er Jahren wurden dann auch Radios  und die BOLEX Kamera gebaut.

Woher ich diese Maschine genau habe, weiss ich gar nicht mehr. Vermutlich ist sie mir auch irgendwann einmal „zugelaufen“…

Weitere Details zu dieser Maschine findet Ihr auf der Seite www.typewriters.ch von G. Sommeregger. Auf seiner Seite gibt es auch noch viele weitere wunderbare Maschinen zu bestaunen.

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