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Archiv der Kategorie: Kuriositäten Kabinett

Da geht mir doch ein Licht auf!!

Vielleicht habt Ihr es schon bemerkt: Ich habe es im Moment etwas mit dem Thema Licht! Meine zwei aktuellen Werke leuchten gerade um die Wette und unsere Wohnung ist gerade sehr gut ausgeleuchtet…

Die gigantische und 50 Kilogramm schwere OCTOPUS Lampe besteht aus einem umgedrehten Messingleuchter, den ich auf einem stabilen Sockel platziert habe. Als Leuchtmittel kommen sechs Retro-Globes mit je 4W Leistung zum Einsatz.

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Etwas vorher habe ich die „Engelslaterne“ fertiggestellt. Das besondere an dieser Lampe ist das selbstgebaute LED-Filament im Glassockel der antiken Strassenlampe. Vorher verbrauchte diese Glühbirne 2000 Watt Leistung – jetzt läuft sie mit rund 3 Watt. Das Metall-Skelett der Laterne stammt von der Reichsbahndirektion Stuttgart und hat eine wunderbare alte Patina…

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Eine „HERMES No. 2“ aus dem Jahre 1923

Diese Schweizer Schreibmaschine hat eine legendäre Geschichte. Gebaut wurde sie 1923 von ALBERT PAILLARD in Yverdon und trägt die Seriennummer #1098.
Die Familie Paillard machte sich zuvor einen grossen Namen mit dem Bau von Uhren und Spieldosen, später auch mit Grammophonen. In den 30er Jahren wurden dann auch Radios  und die BOLEX Kamera gebaut.

Woher ich diese Maschine genau habe, weiss ich gar nicht mehr. Vermutlich ist sie mir auch irgendwann einmal „zugelaufen“…

Weitere Details zu dieser Maschine findet Ihr auf der Seite www.typewriters.ch von G. Sommeregger. Auf seiner Seite gibt es auch noch viele weitere wunderbare Maschinen zu bestaunen.

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Die „Remington Standard No. 10“ aus dem Jahre 1911

Diese alte Remington aus dem Jahre 1911 ist meine älteste Schreibmaschine. Wie alle anderen Maschinen habe ich auch dieses Exemplar für einen einstelligen Frankenbetrag auf einem Flohmarkt erstanden. Ich liebe Schnäppchen und bin deshalb immer auf der Suche nach solchen vergessenen Artefakten.
Auch diese Maschine funktioniert nach rund 107 Jahren noch tadellos.
Im Jahre 1911 lief übrigens die „RMS Titanic“ vom Stapel und der norwegische Polarforscher Amundsen erreichte als erster Mensch den Südpol…

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Die „UNDERWOOD Standard Portable“ aus dem Jahre 1926

In den vielen Jahren meines kreativen Schaffens haben sich in meinem Laboratorium auch viele wunderbare und seltene Schätze vergangener Epochen angesammelt. Ganz besonders faszinieren mich alte Schreibmaschinen. Diese technischen Wundermaschinen wurden in einer Zeit gefertigt, in der es weder Computer noch moderne Fräsmaschinen und High-Tech-Werkzeuge gab. Nur schon die Konstruktion und Planung einer solchen Maschine ist eine absolute Meisterleistung der damaligen Zeit.

Deshalb möchte ich Euch einige meiner Maschinen hier im BLOG vorstellen. Heute beginnen wir mit einer kleinen portablen Schreibmaschine der Marke UNDERWOOD.
Diese „UNDERWOOD Standard Portable“ mit der Seriennummer 161388 wurde im Januar des Jahres 1926 gebaut. Es handelt sich um eine sogenannte 3-Bank Maschine (3 Tastenreihen). Das kleine Wundermaschinchen ist in einem sehr guten Zustand und voll einsatzfähig.

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Antiker Artefakt: Eine kleine Perlmutt-Bibel aus dem Jahre 1862

Manchmal findet man sie, diese kleinen Schätze, irgendwo zwischen Krimskrams und Kitsch auf dem Flohmarkt oder auf Online-Auktionsplattformen.

Die kleine wunderschöne Bibel fiel mir sofort auf. Der einzigartige Einband aus Perlmutt und die alten oxidierten Messingverschlüsse – sehr speziell gefertigt. Bei genauerem Betrachten fiel mir dann schnell die Jahreszahl auf der Titelseite ins Auge: 1862. Gedruckt wurde die Bibel in Paris vom Verlag Jean Pierre Aillaud et Monlon. J.P. Aillaud lebte von 1787 bis 1852 und war der Sohn eines französischen Buchhändlers, welcher in Portugal wohnte. Nach seinem Tod 1852 in Paris führte seine Witwe die Buchhandlung weiter.
Leider war das kleine Buch in einem eher schlechten Zustand – dafür war der Preis äusserst gering. Mit viel Sorgfalt habe ich diese aussergewöhnliche Bibel jetzt restauriert und die Seiten neu verleimt. Der Perlmutt-Einband ist vermutlich aus der grossen Schale einer Steckmuschel gefertigt.
Ich liebe solche kleine Schätze. Sie versprühen eine ganz spezielle Aura und wenn man darin blättert, meint man die Stimmen vergangener Zeiten zu hören…

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Mad Science: Eine 220V LED-Filament Glühbirne mit einer kleinen 1.2V Batterie betreiben…

Werte Maker, liebe Tüftler

Per Zufall stolperte ich heute in meinem Laboratorium über eines meiner kleinen Hochspannungsmodule, welche ich aus alten Wegwerf-Kameras gewinne. Diese kleinen „Blitz-Module“ werden mit einer 1.2 Volt Batterie betrieben und liefern am Ausgang rund 200 Volt Wechselspannung. Bereits vor vielen Jahren hatte ich mal eine Kreation mit dem Namen „Steampunk Plasma Candle“ gebaut. Im Baubericht habe ich auch die grossartige Bauanleitung des ehrenwerten Aeon Junophor erwähnt, wie man diese Blitzmodule aus den alten Wegwerfkameras entnimmt und aufbereitet.

Heute hatte ich nun die etwas schräge Idee am Hochspannungsausgang des Moduls eine handelsübliche 5W LED-Filament Glühbirne anzuschliessen. Nun, das Resultat war recht verblüffend! Diese Idee lässt sich vielleicht noch für das eine oder andere Projekt einsetzen…

Mit einem Gruss aus meinem kleinen Laboratorium

Euer Dan Aetherman

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Eine Schreibmaschine? Was ist das?

Meine lieben Freunde

Ab und zu besuchen mich Schulklassen in meinem Laboratorium. Ich freue mich immer sehr über diese jungen Besucher, denn Kinder haben das Träumen noch nicht verlernt und meine Maschinen und Apparate zaubern ein wunderbares Funkeln in ihre Augen. Die Kids sitzen dann jeweils in einem grossen Halbkreis mitten in meinem kleinen Museum und jeder darf sich eine Maschine aussuchen, welche er oder sie genauer erklärt haben möchte.
Vor kurzem waren Drittklässler bei mir zu Besuch und ein Mädchen hatte sich eine alte Schreibmaschine ausgesucht. Ich fragte deshalb die Kinder: „Nun, wer weiss was das ist?“ Alle schauten sich fragend an. „Weiss niemend von Euch was das für eine Maschine ist?“ Keine einzige Kinderhand hob sich nach oben und ich war doch sehr erstaunt, dass tatsächlich niemend in dieser Klasse scheinbar jemals eine Schreibmaschine gesehen hat.
Dieses Erlebnis hat mich noch einige Tage beschäftigt und mir wurde langsam klar, dass sich die Zeit und der damit verbundene technische Fortschritt schneller vorwärts bewegt als ich zu glauben schien. Nun, ich werde dieses Jahr fünfzig – und das sagt ja auch schon einiges. Einige Tage später habe ich einige meiner antiken Schreibmaschinen aus der Sammlung geholt und für unsere drei Kids hergerichtet. Wenn bei mir schon solche Maschinen herumstehen, dann sollen die Kinder auch Ihre Erfahrungen damit machen dürfen. Nun, die Freude war natürlich riesengross! Die Stunden vergingen wie im Flug und irgend wann taten den Kids dann auch die Finger weh. Doch diese tollen Stunden werden sie sicher nicht mehr so schnell vergessen – und ganz sicher werden sie zu denjenigen gehören, welche noch wissen was eine Schreibmaschine ist!
Die nächste Lektion ist bereits geplant. Dann werde ich Ihnen mal ein Röhrenradio geneuaer vorführen…

Herzlichst    Euer Dan

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